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Physiotherapie


Für Menschen aller Altersgruppen.

Die Physiotherapie bildet den Oberbegriff für die Krankengymnastik und die physikalische Therapie. Übergeordnetes Ziel der Physiotherapie ist es, den Patienten Fähigkeiten zu vermitteln, mit denen sie auf körperlichen Anforderungen im Alltag, Beruf und Freizeit reagieren können.

Als natürliches Heilverfahren nutzt die Physiotherapie natürliche Anpassungsmechanismen des Körpers, um Störungen körperlicher Funktionen gezielt zu behandeln oder als Maßnahme in der Gesundheitsvorsorge (Prävention) diese zu vermeiden.

Physiotherpie stellt eine Alternative und/oder Ergänzung zur medikamentösen und operativen Krankheitsbehandlung dar.

Die Krankengymnastik und die Bewegungstherapie sind Hauptaufgaben der Physiotherapie.
Sie kann Erkrankungen durch aktive oder passive Bewegungen heilen oder ihnen vorbeugen Von der aktiven Bewegung ist die Rede, wenn der Patient selbsständig (=aktiv) Bewegungen ausführt, von der passiven, wenn äußere Kräfte (z.B. Führung der Bewegung durch den Therapeuten) genutzt werden.
Ein weiteres Element der Physiotherapie ist die Behandlung mit physikalischen Mitteln.
Dazu gehören die Behandlung mit:

  • mechanischen Reizen (= Massage)
  • thermischen Reizen (= Wärme und Kälte)
  • Wasser (= Hydrotherapie)
  • Strom (= Elektrotherapie)

Physiotherapie

  • Auf neurophysiologischer Grundlage
    (PNF, E-Technik, Bobath)
  • Therapie nach dem Bobathkonzept für Säuglinge, Kinder und Erwachsene
  • Schlingentischtherapie, Extensionen
  • Skoliosebehandlung nach Schroth
  • Funktionelle Bewegungslehre
  • Entspannungstherapie nach Jacobson
  • Behandlung nach dem Manuellen Therapiekonzept
  • Craniomandibuläre Dysfunktionstherapie

Physiotherapeutische Behandlung erfolgt auf ärztliche Verordnung z.B. als Allgemeine Krankengymnastik (KG), Neurophysiologische Krankengymnastik (KGN), Krankengymnastik nach Bobath/Vojta (KGB/V), Krankengymnastik am Gerät (KGG), Manuelle Therapie (MT).
Die Verordnung erfolgt auf der Basis des Heilmittelkataloges, der das Regelwerk für eine notwendige, ausreichende und wirtschaftliche Versorgung mit Heilmittel darstellt.

Die Untersuchung und Behandlung des Physiotherapeuten orientiert sich auf der Grundlage der ärztlichen Verordnung am individuellen Problem des Patienten. Darauf basierend wird die Therapie durchgeführt, welche die Leistungsfähigkeit des Gesamtorganismus verbessert oder wieder herstellt. Kernziele eines Therapieplans können beispielsweise sein:

  • Linderung von Schmerzen
  • Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung
  • Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit
  • Erhaltung und Verbesserung der Koordination
  • Erhaltung und Verbesserung der Kraft
  • Erhaltung un Verbesserung der Koordinations

Der größten Teil der Verordnungen von physiotherapeutischen Maßnahmen bezieht sich auf Erkrankungen der Wirbelsäule und Gelenke.

Weiterhin wird sie verordnet bei Knochenbrüchen, nach Operationen, bei Gelenkersatz, bei
Bänder-, Sehnen- und Muskelrissen, nach Amputationen, bei angeborenen oder erworbenen neurologischen Störungen der Bewegung und der Koordination.

Es werden Patienten vom Säuglingsalter bis hinauf ins hohe Alter behandelt.
Die Behandlung erfolgt entweder in den Praxisräumen oder im Haus des Patienten.

 

Die Propriorezeptive Neuromuskuläre Faszilitation (PNF) führt zu Bahnung von Bewegungen über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel. Gemeint ist damit in der Physiologie
die Reizbildung und -leitung im nervalen und muskulären System für ein sinnvolles
Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke des Körpers.
Ziele der Methode sind:

  • Normalisierung der Muskelspannung (z.B. Spastizität herabsetzen oder schwache bzw.

gelähmte Muskulatur aktivieren)

  • Förderung der motorischen Kontrolle
  • Steigerung der Mobilität
  • Verbesserung der dynamischen Stabilität, der Ausdauer und der Kraft
  • Förderung der Geschicklichkeit und der Koordination

Bewährt hat sich die PNF bei:

  • peripheren Nervenverletzungen (z.B. Radiales- oder Peroneusparese)
  • Erkrankungen des Zentralnervensystems (z.B. Ataxie, Multiple Sklerose, Zerebralparesen)
  • Rückenmarkserkrankungen aufgrund von Verletzungen, Tumoren, Entzündungen
  • nach Frakturen, Muskel-,Band- Sehnenverletzungen, Amputationen, Gelenkkontrakturen
  • nach Wirbelsäulenoperationen, nach Hüft-und Kniegelenksendoprothesen
  • bei M. Bechterew und degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke

Kontraindikationen sind schwere Herzerkrankungen, bösartige Tumore und Fieber.

 

Die Progessive Muskelentspannung (auch Progressive Muskelrelaxation = PMR
oder Progressive Relaxation = PR) ist eine Tiefenmuskelenspannung, die von
Edmund Jacobson entwickelt wurde.

Es handelt sich um ein Verfahren, bei dem durch bewusstes , willkürliches An-
und Entspannen bestimmter Muskelgruppen, ein Zustand tiefer Entspannung
des ganzen Körpers erreicht wird.
Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten
Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, um
die Spannung anschließend wieder zu lösen.
Die Konzentration der Person wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung
und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschied-
lichen Zuständen einhergehen.
Ziel dieser Methode ist, durch eine Verbesserung der Körperwahrnehmung, eine
Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau zu erreichen. Mit der Zeit
lernt der Patient, bewusst muskuläre Entspannung herbeizuführen.
Anwendungsmöglichkeiten dieser Behandlung sind:

  • Zustand nach Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • allgemeine Nervösität, Stress
  • Einschlafstörungen
  • Migräne
  • Hyper-oder Hypotonus der Muskulatur
  • funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen
  • Psychische Störungen

Bei sachgemäßer Anwendung gibt es keine Kontraindikationen.

 

Die E-Technik ist eine neurophysiologisch-physiotherapeutische Therapie
auf entwicklungskinesiologischer Basis.
Sie definiert in ihrer wesentlichen Aussage das Prinzip der qualitativen
Fortbewegung, d.h. die Fähigkeit sich fortzubewegen, äußert sich im
Rahmen der motorischen Entwicklung auf vielfältige qualitative und
quantitative Weise. Die Technik wurde von Peter Hanke als eine ganzheitliche Behandlungsme-
thode zur krankengymnastischer Behandlung für Kinder und Erwachsene
entwickelt. Die Methode ist ein eigenständiges, an Haltung und Bewegung orientiertes
Therapieprogramm und bei allen Erkrankungen des Nerven- und Beweguns-
systems individuell anwendbar.

Die Therapie ist eine integrative, komplexe an den Aufrichtungsmechanismen
des Menschen orientierte neurophysiologische ganzheitliche Therapiemethode
in der Kinder- und Erwachsenenbehandlung. Die E-Technik ist ein Behandlungsverfahren, dass bei bewußter Ausnutzung der vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems unter Berücksichtigung der motorischen und sensorischen Entwicklung in der
Lage ist, gestörte Bewegungsmuster zu verändern und zu ökonomisieren. Neben den primären Zielen, verbesserter motorischer Programmierung, werden u.a die Wahrnehmung, die Kognition, die emotionale und die soziale Stabilität, unterstützt und gefördert.

Als Behandlungskonzept orientiert sich die E-Technik an der sensomotorischen
und psychischen Entwicklung im 1. Lebensjahr, da „kein anderer Lebensab-
schnitt soviel Dynamik, Kraft und Behauptungswillen in einem produktiven
Wechsel zwischen Sein und Bewußtsein“ bietet.

Ihre Anwendung findet diese Therapie:

  • in der Neurologie bei cerebral und spinal bedingten Bewegungsstörungen,
  • bei peripheren Lähmungen sowie atrophischen und dystrophischen Muskelveränderungen im Kindes- und Erwachsenenalter
  • in der Orthopädie bei Schmerzen und Funktionseinschränkungen im
  • Wirbelsäulen- und Gelenkbereichen
  • In der Inneren Medizin bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-, Gefäß- und
  • Atemwegssystems und Rheuma

 

In der Behandlung von Menschen mit neurologischen Störungen ist das Bobath-Konzept eine der verbreitesten Therapieformen. Es basiert einerseits auf neurophysiologischer Grundlage, geht andererseits aber von einem Ansatz aus, der den Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit einbezieht. Dies bedingt eine enge Zusammenarbeit sowohl der beteiligten Fachdisziplinen untereinander als auch mit den Angehörigen und den Betroffenen selbst.

Im Unterschied zu anderen Therapien existieren im Bobathkonzept keine standardisierten Übungen, sondern im Vordergrund stehen individuelle und alltagsbezogene therapeutische Aktivitäten. Dies betrifft Bereiche wie Kommunikation, Nahrungsaufnahme, Körperpflege, An- und Auskleiden, Fort-bewegung, Spiel und Beschäftigung- z.B. zu Hause, im Kindergarten / Schule, im Beruf / Freizeit.
Es ist Aufgabe der Therapeutin, die spezifischen Erfordernisse – wenn immer möglich gemeinsam mit dem betroffenen Menschen und den ihn betreuenden Personen – herauszufinden.
Daraus resultiert zum einen die Vermittlung spezifischer „Handhabungs-Anleitungen“ an die betreuenden Personen (Familienmitglieder, Begleitpersonen, Pflegepersonal, Lehrer und Erzieher) zum anderen die Anpassung des Umfeldes (Lagerungs-, Sitz-, Steh- und Fortbewegungshilfen sowie die Adaptierung von Gebrauchsgegenständen) an die individuellen Bedürfnisse.

Das Ziel der Therapie ist, dass die Betroffenen wieder einen Zugang zu den Bewegungsmustern finden, die größtmögliche Unabhängigkeit ermöglichen. Diese Therapieform richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen und/oder erworbenen Störungen des Zentralnervensystems, sensomotorischern Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und andere neurolgische Erkrankungen. Die bekanntesten dieser Erkrankungen sind:

  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirnverletzungen, oft durch Unfälle verursacht
  • Rückenmarksverletzungen, gleichsfalls häufige Unfallfolgen
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson´sche Erkrankung

 

Der Schlingentisch ist eine Gerätekonstruktion in der ein Patient die Schwere-
losigkeit am ganzen Körper oder an einzelnen Körperteilen erfahren kann.
Durch die Aufhebung der Schwerkraft erfährt der Patient eine Erleichterung
vieler Bewegungen. Bei der Schlingentischtherapie werden mit Hilfe von speziellen Seilzügen und
Schlingen, einzelne Körperteile oder auch der gesammte Körper aufgehängt.

Die Wirkung ist abhängig vom Aufhängepunkt. So können Bewegungen er-
leichtert oder erschwert, Zug oder Druck auf ein Gelenk gegeben, Muskeln
gedehnt oder gekräftigt werden. Weiterhin kann durch den Einsatz von
Expanderzügen eine Dehnung, Extension oder Traktion erreicht werden.

Die Vorteile der Behandlung im Schlingentisch sind:

  • ein schnelles Erkennen und wirkungsvolles Verhindern von Ausweichbewegungen
  • eine Kraft- und Zeitersparnis für den Therapeuten, so dass er gleichzeitig die Hände für andere Aktivitäten (wie z.B. massieren) frei hat oder mehrere Therapien (z.B. Fango, Manuelle Therapie) miteinander kombinieren kann
  • eine Arbeitserleichterung für den Therapeuten, da er z.B. das zu dehnende Bein nicht die ganze Zeit noch halten muss
  • eine Therapie ohne Therapeut, da der Patient nach vorheriger Anleitung eigenständig aktiv üben, dehnen oder kräftigen kann

Die Ziele sind:

  • Kräftigung oder Dehnung, Anspannung oder Entspannung der Muskulatur
  • Mobilisation oder Stabilisation der Gelenke oder der Wirbelsäule
  • Traktion von Gelenken
  • gezielte Extension der Wirbelsäule
  • Bewegungserleichterung durch Abnahme der Eigenschwere
  • Schmerzlinderung

Die Schlingentisch – Therapie wird angewendet bei:

  • Schmerzen, Arthrosen, Bewegungseinschränkungen der  Gelenke
  • degenerative Veränderungen der Wirbelsäulen
  • Ischialgien, Lumbalgien
  • Wirbelsäulensyndrome
  • Lähmungen

Nicht geeignet ist die Methode bei großflächigen Hautverletzungen, Ekzeme
oder Verbrennungen, und nur eingeschränkt anzuwenden (keine Ganzkörper-
aufhängung bei Kreislaufinsuffizienz und Schwindel.

 

Die dreidimensionale Skoliosetherapie ist eine funktionelle Behandlungsmethode
der Skoliose und eine deformitätsspezifische Rückenschule, die den Veränderungen
die eine Skoliose mit sich bringt, entgegenwirkt. Bei einer Skoliose kommt es zu
einer teilfixierten Seitverbiegung der Wirbelsäule und geht besonders bei den
idiopathischen Skoliosen mit der Bildung eines Flachrückens einher.
Die dreidimensionale Skoliosetherapie unterscheidet sich von den bisherigen
krankengymnastischen Behandlungen ganz entscheidend durch einen völlig neuen
Korrekturaufbau der Wirbelsäulenfehlhaltung.
Die Behandlungsprinzipien sind:

  • aktive Haltungskorrektur von Wirbelsäule und Brustkorb unter Berücksichtigung aller vorhandenen Krümmungen
  • Veränderungen des Haltungsgefühls durch selbstständige Wiederholung der Haltungskorrekturen, durch reflektorische Aktivierung der korrigierenden Haltungsmuskulatur und durch submaximale Spannung der Haltungsmuskulatur in optimaler Korrektur.
  • Unterstützung der Haltungskorrektur durch die Korrektur-Atmung, welche über den langen Rippenhebel eingesunkene Rumpfanteile zu füllen vermag, das skoliotische Atemmuster korrigiert und die sagitale Atemexkursion entgegen dem Flachrücken Nachgewiesenermaßen vergrößert tägliches, intensives Training, besonders in der jugendlichen Wachstumszeit, ein für den Patienten optimales Haltungsbewußtsein.

Die dreidimensionale Skoliosetherapie hat sich besonders bewährt bei:

  • Skoliose, Kyphoskoliose, Lähmungs-Skoliose
  • Hohlrunder Rücken. Morbus Scheuermann, Haltungsverfall
  • Kontrakter Rundrücken, Hohlkreuz, statisch bedingte Kreuzschmerzen

Kontraindikationen sind dekompensierte Kreislauferkrankungen, Osteoporose,
Lungen- und Knochen-TBC, spastische Lähmungen, Lungenflügelresektion.

 

Die manuelle Therapie befasst sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen
Verfahren, die der Auffindung (Erkennung) und Behandlung von reversiblen Funktions-
störungen am Bewegungsapparat dienen.

Es handelt sich hierbei um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes
dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der
Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren.
Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die vom
Physiotherapeuten als Mobilisation durchgeführt werden. Die Handgriffe werden sowohl
zur Schmerzlinderung als auch Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt,
wenn diese durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenkes oder der diesem Gelenk
zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden.
Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut einsetzt,
wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form
des Gelenks.

Die verschiedenen Techniken sind die Traktion, das translatorische Gleiten und die Weichteilbehandlung. Alle Techniken finden sowohl bei Funktionsstörungen an den
Extremitätengelenken, als auch an den Wirbelsäulengelenken ihre Anwendung.

Mit der Manuellen Therapie steht dem Physiotherapeuten eine gezielte, gelenkschonende
und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, die bei Funktionsstörungen
der Gelenke angewandt werden kann.

Die allgemeine Wirkung ist:

  • Verbesserung oder Wiederherstellung der Beweglichkeit
  • Stabilisation überbeweglicher oder stark belasteter Gelenke 
  • Schmerzlinderung durch eine Druckminderung im Gelenk.

Besonders bewährt hat sich die Manuelle Therapie bei allen reversiblen Bewegungsein-
schränkungen am Bewegungsapparat.

Kontraindiziert sind

  • alle entzündlichen Prozesse (z.B. Spondylitis)
  • zerstörende Prozesse (z.B. Metastasen)
  • ausgeprägte Osteoporose
  • ausgeprägte degenerative Veränderungen (z.B. Ankylose)
  • Traumen mit Verletzung anatomischer Strukturen (z.B. Frakturen)
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Massagetechniken

  • Klassische Massagetherapie
  • Bindegewebs- und Colonmassagen
  • Lymphdrainage
  • Triggerpunkttherapie

Die klassische Massage wird heutzutage weltweit von Masseuren, Physiotherapeuten und Ärzten praktiziert und ist eine der bekanntesten Massageformen. Das liegt unter anderem daran, dass die Klassische Massage wissenschaftlich und medizinisch anerkannt ist und es kein Zweifel an ihrer Wirkung gibt. Sie ist eine Kombination aus Weichteilgrifftechniken, bei der Muskeln und Gewebe durch Druck- und Zugreize behandelt werden

Die Wirkung ist eine Lockerung und Entkrampfung der Muskulatur, eine Verbesserung der Durch-blutung und des Abtransportes von Schlackenstoffen. Die subjektiven Wirkungen sind die körperlichen
und psychischen Spannungslösungen und die Schmerzlinderung

Angewendet wird die Klassiche Massage bei:

  • Verspannungen, Verhärtungen und Schmerzen der Muskulatur
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Wirbelsäulensyndrome
  • zur Nachbehandlung von Verletzungen, Operationen
  • bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • vorbeugend bei einseitiger Belastung (z.B. Fliesenleger, Zahnarzt) oder ungünstiger Haltung
    (z.B. Fehlhaltung, Fehlstatik) zur Vermeidung von schwerwiegenden Erkrankungen

Man unterscheidet die Massage in Ganz- und Teilkörperbehandlungen. Von einer Ganzkörpermassage spricht man , wenn mehr oder weniger alle Körperregionen massiert werden. Dies schließt gewöhnlich Füße, Beine, Arme, Hände, Rücken, Schulter und Nacken mit ein. Bei der Teilmassage wird nur ein Körperteil massiert. Dazu sind die Rücken-, die Schulter- Nacken- und die Arm- und Beinmassagen.

 

Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle Form der Reflexzonenmassage. Ausgehend von der Annahme, dass Erkrankungen der inneren Organe Spannungsunterschiede im lockeren Bindegewebe der Unterhaut entstehen lassen, versucht man diese durch bestimmte Massagetechniken auszugleichen.

Angewendet wird die Bindegewebsmassage bei:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie z.B. Wirbelsäulensyndrome, Arthrosen, Rheumatische

Erkrankungen, nach Traumen

  • Erkrankungen der Haut; reflektorische Verspannungen auf Grund von Erkrankungen innere Organe
  • Erkrankungen der inneren Organe: Erkrankungen der Atemwege, der Verdauungsorgane, im Uro- Genitaltrakt
  • Gefäßerkrankungen: funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Migräne, postthrombotisches Syndrom 
  • Neurologische Störungen: Paresen, Spastiken, Neuralgien, Sensibilitätsstörungen
  • Allgemeine Überbelastung (Stress)

 

Die Kolonbehandlung ist eine reflextherapeutische Methode, bei der fünf Punkte entlang des Dickdarms nacheinander mit kreisenden Bewegungen massiert werden.
Dadurch entsteht eine Wirkung auf den vegetativen Spannungszustand der Bauchorgane und auf den Tonus und die Peristaltik des Dickdarms.

Indikationen sind: Reizdarm

  • Darmbeschwerden wie z.B. Reizdarm, chronische Verstopfung, Blähungen
  • Gallenwegsleiden
  • Zwölffingerdarmgeschwür

 

Die manuelle Lymphdrainage ist eine besondere Massageform die ohne Druck ausgeübt wird.
Durch Pump- und Streichbewegungen wird die angestaute Körperflüssigkeit wie z.B. Blut oder Lymphflüssigkeit zum Abfließen gebracht. Die Flüssigkeit wird aus dem Gewebe in das Lymphgefäß- system verschoben.

Die Ziele der Lymphdrainage sind Verbesserung der Lymphtransportkapazität, Entstauung von Körperregionen und Schmerzfreiheit.

Angewendet wird die Lymphdrainage bei:

  • Sekundäre Lymphödeme nach operativer Tumorentfernung
  • Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen
  • Venenleiden
  • posttraumatisches und postoperatives Ödem
  • Ödeme bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • ischämische und idiopathische Ödeme
  • Neurovegetative Syndrome: Migräne, Trigeminusneuralgie

 

Die Periostbehandlung ist eine besondere Form der Reflexzonenmassage. Bei ihr wird ein starker, direkter Druck auf die Knochenhaut (Periost) ausgeübt.
Die Wirkung der Periostmassage ist zum einen lokal, und zum anderen reflektorisch schmerzlindernd an inneren Organen.

Indikationen sind: Arthrosen, Wirbelsäulensyndrome, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
Zwölffingerdarmgeschwür, Beschwerden im Verdauungstrakt und der Blase.

 

Die Triggerpunkttherapie umfasst die manuelle Anwendung spezifischer Druck-
und Gleittechniken zur Diagnose und Therapie von Weichgewebeveränderungen.

Sie beschäftigt sich mit der Behandlung von Schmerzen die aus der Muskulatur
kommen, den sogenannten myofaszialen Schmerzsndromen, die chronische Be-
schwerden verursachen können.

Ziel dieser Therapie ist die Wiederherstellung der normalen und gesunden Muskel-
funktion ohne Schmerzausstrahlung
Chronische Überbelastung oder direkte Traumender betroffenen Muskelstrukturen
sind häufig Ursache für ein myofasziales Schmerzsyndrom.
Unter einem  myofaszialen Triggerpunkt versteht man eine druckschmerzhafte
Verhärtung in einem Muskel, die sich in einem seilartig angespannten Strang von
Muskelfasern befindet und bei Reizung zu einer für den betroffenen Muskel typischen
Schmerzausstrahlung in andere Körperregionen sowie zu vegetativen Symptomen
führt, z.B. kann ein Triggerpunkt im Schultermuskel Schmerzen im Schläfenbereich
auslösen.
Sehr häufig sind myofasziale Triggerpunkte die Ursache für Gelenkschmerzen wie
z.B Tennisellbogen, Schulter- und Nackenschmerzen sowie Knie- und Fußschmerzen.

Allgemeine Wirkungen sind:

  • Verringerung oder Beseitigung von myofaszialem Schmerz
  • Wiederherstellung der physiologischen Funktion von Muskeln und Bindegewebe
  • Verbesserung der Blut- Lymphdrainage
  • Verbesserung von Haltungs- und Bewegungsmustern
  • Positive Wirkung auf die Psyche des Patienten, insbesondere auch auf emotionale Prozesse, die zu erhöhter Muskelspannung geführt hat
  • Reflektorische Beeinflussung innerer Organe
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Physikalische Therapie

  • Kältetherapie (Eis)
  • Infrarot- und Heißluftbestrahlungen
  • Fangopackungen, Heiße Rolle

Die Eistherapie wird als Kälteanwendung in Form von Eispackungen oder Eisabreibungen
eingesetzt.
Sie hat eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung und sie schränkt die Nervleitgeschwindigkeit ein.

Die Behandlung wird angewendet:

  • bei akuten Zuständen entzündlicher Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
  • bei akuten Zuständen des Weichteilrheumatismus und bei akuten Rheumaschüben
  • nach Verletzungen oder operativen Eingriffen am Bewegungsapparat
  • zur Erstbehandlung von stumpfen Traumen (z.B. Sportverletzungen)

 

Die infrarote Strahlung ist eine Form der natürlichen Sonnenenergie, die nur zu einem
geringen Anteil die Umgebungsluft erwärmt. Etwa 80% Lichtenergie wird also erst in
Wärme umgewandelt, wenn sie auf feste Körper trifft.
Eine künstlich infrarote Bestrahlung ist der Sonne nachempfunden.
Die Infrarotbestrahlung ist für den Organismus besonders schonend wirksam, da der
größte Teil der Strahlung die oberen Hautschichten durchdringt ohne dabei absorbiert
zu werden. Die Tiefenwärme dringt weit in die unteren Hautregionen ein. Die Haut und
die Muskeln werden durch die Wärme stimuliert, die Körperkerntemperatur erhöht sich
 und der Körper schwitzt nicht nur Wasser sondern auch toxische Stoffe (z.B. Cadmium,
Nickel, Chlor) aus. Diese Stoffe sind in den Nieren und unter der Haut abgelagert und
belasten unseren Organismus z.B. in Form von Cellulite.
Die bei der Bestrahlung entstehenden 45° werden als angenehm und wohltuend empfunden
und sie schließt eine hohe körperliche Belastung, wie z.B. in der Sauna, aus.

Indikationen sind Verhärtungen, Verspannungen und Schmerzen in der Muskulatur und
sie dient als Vorbereitung von Massagen und krankengymnastischen Behandlungen.

Die  Heißluftbehandlung ist eine trockene Wärmebehandlung durch Lichtenergie, die
allerdings nicht so tief in das Gewebe eindringt wie bei der Infrarrotbestrahlung. Sie wirkt
gefäß- und hautaktivierend und wird häufig angewandt zur Durchblutungsförderung vor
Massagen.

 

Die Fangopackung ist eine feuchtwarme Wärmeanwendung, die tief in den Körper eindringt.
Die direkte Wirkung ist eine Durchblutungsverbesserung, eine Muskeltonussenkung, eine 
Schmerzlinderung und eine allgemeine Entspannung. Weiterhin wirkt sie reflektorisch auf
innere Organe, aktiviert das Lymphgefäßsystem und regt das Immunsystem an.

Indikationen sind:

  • rheumatische Erkrankungen im chronischen Stadium
  • degenerative Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen
  • Verhärtungen, Verspannungen und Schmerzen der Muskulatur
  • allgemeine Nervösität (Stress)
  • günstig als Vorbereitung für Massage, Bindegewebsmassage und Krankengymnastik

 

Die Heisse Rolle: Trichter- bzw. Zylinderförmig zusammengerollte Frotteetücher werden mit kochenden
Wasser getränkt und auf die Haut getupft oder gerollt. Bei Abkühlung werden die
Handtücher von außen nach innen abgerollt, wodurch die Hitzewirkung lange erhalten
bleibt.

Die Wirkung ist Durchblutungsverbesserung, Muskeltonussenkung und Schmerzlinderung.
Der Vorteil zur Fangopackung ist, dass kein Hitzestau möglich ist.

Angewendet wird die Behandlung bei Verhärtungen, Verspannungen und Schmerzen
in der Muskulatur.

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Sensorische Integrationstherapie

& Psychomotorische Gruppen

  • bei chronischen / akuten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen
  • nach Unfällen und Operationen
  • bei Haltungsschwächen / schäden
  • bei neurologischen Erkrankungen
  • bei kindlichen Entwicklungsverzögerungen / störungen

Die psychomotorische Therapie und die klinisch orientierte Psychomotorik ist eine mehrdimen-sionale, ganzheitliche Entwicklungsförderung der Wahrnehmung der Grob- und Feinmotorik bei Bewegungsauffälligkeiten, Bewegungs- und Verhaltensstörungen.
Diese Methode befasst sich mit dem engen Zusammenspiel zwischen Seele (Psyche) und Bewegung (Motorik).
Das Ziel der Psychomotorik ist, die Handlungsfähigkeit des Kindes im Hinblick auf eine möglichst selbständige Umweltbewältigung anzubahnen und zu fördern um so eine Förderung der Persönlichkeitsentwicklung zu erreichen.

Die Spielfreude des Kindes wird genutzt, um die persönlichen Stärken herauszufinden.
Das Kind lernt wiederum seine Stärken zu nutzen um sich mit seinen Beeinträchtigungen/ Störungen im Alltag zurechtzufinden.  Weiterhin lernt es spielerisch seine Bewegungen und sein
Verhalten zu steuern und den richtigen Umgang mit anderen Kindern in der Gruppe zu finden.
Das Kind wird als aktiver Gestalter seiner Entwicklung gesehen.

Die Wichtigkeit der Gruppenbehandlung in der Psychomotorik darf nicht unterschätzt werden, da die Kinder sich auch im Alltag immer in Gruppen befinden (z.B. Familie, Kindergarten, Schule) und dort Anpassungsfähigkeit zeigen müssen.
Die Therapie sollte in Kleingruppen mit 3 – 6 Kindern durchgeführt werden und sie orientiert sich an den aktuellen klinischen Problemen der Kinder.

Die Förderung umfasst folgende Bereiche:

  • Sensorische Fähigkeiten wie z.B. vestibuläre, propriorezeptive, taktile, akustische, visuelle und sprachliche Wahrnehmung, Raum-Lageempfinden, die Körperschemaentwicklung.
  • Motorische Fähigkeiten wie z.B. Körper- und Bewegungskoordination, Handgeschick, Gleichgewichts- und Muskeltonusregulation.
  • Geistige  Fähigkeiten wie z.B. Konzentration, Aufmerksamkeit, Aufgabenverständnis, Erstellen von Handlungsplänen.
  • soziales und emotionales Verhalten wie z.B. Kooperation, Anpassungsüberwindung.

Bewährt hat sich die Psychomotorik bei:

  • Teilleistungsschwächen z.B. Störungen der Koordination oder der Wahrnehmung
  • Minimale cerebrale Dysfunktionen z.B. diskrete  Fein- und Grobmotorikstörungen
  • Dyspraxien (fehlende Planung von Bewegungen) und Gleichgewichtsstörungen
  • Entwicklungsstörungen motorischer Funktionen wie z.B.  ungeschicktes Gangbild, unflüssiger Bewegungsabblauf,häufiges Hinfallen, Probleme beim Treppensteigen, Roller- und Fahradfahren, ungeschickte Feinmotorik beim Malen, Basteln, Schuhbänderbinden
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwächen
  • Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom
  • Störungen im Sozialverhalten (z.B. Ängstlichkeit, , Agressivität, Regelmissachtung)
  • emotionale Störungen (z.B. mangelndes Selbstvertrauen, Selbstüberschätzung)
  • Interaktionsstörungen z.B. distanzloses oder autistisches Verhalten, Kontaktstörungen)
  • Antriebslose, träge, schnell ermüdbare, inaktive Kinder

Häufig laufen diese einzelnen Störungen ineinander über, so dass ein Mischbild entsteht.

 

Die Sensorische Integrationstherapie fördert die sinnvolle Aufnahme, Verarbeitung und Weiterleitung von Reizen im vestibulären, propriorezeptiven und taktilen Wahrnehmungsbereich.
Das Hauptprinzip besteht darin Sinneseindrücke zu schaffen und richtig zu dosieren um eine Verbesserung der Bewegungs-und Handlungsfähigkeit zu erreichen.

Unter der sensorischen Integration ist die Einsortierung und Deutung der Informationen im  Gehirn und die Vernetzung und Verwertung dieser Informationen für die Benutzung im täglichen Gebrauch zu verstehen. Es ist die Fähigkeit wichtige Botschaften zu erkennen und hieraus eine Reaktion, eine Antwort in Form von Bewegungen zu planen, auszuführen, zu steuern und diese Antwort wieder zu spüren.

Eine sensorische Integrationsstörung liegt vor wenn das Reizangebot im Gehirn nicht ausreichend gut verarbeitet wird. Bei einer Wahrnehmungsstörung werden die Informationen aus dem eigenen Körper nur ungenügend übermittelt und gespeichert, was zur  Folge hat dass die Informationen aus der Umwelt nicht aufeinander abgestimmt verarbeitet werden können.

Zeichen für mögliche Störungen können sein:

  • starke Aktivität, aber nur selten das Ziel erreichen
  • Nichterkennen eigener Fehler bei Problemlösungen
  • Angst bei Bewegungen und Scheu vor neuen Situationen
  • fällt häufig hin und ist leicht mutlos
  • wagt wenig und ist extrem ruhig, wirkt immer müde/träge und passiv
  • ist überwach und nicht „müde zu kriegen“, „rastet“ schnell aus
  • Schlafprobleme
  • Über- oder Unterempfindlichkeit bei Berührung, Bewegung, Licht- oder Geräuschreize
  • über längere Zeit Keine Entwicklungsfortschritte
  • ist nicht neugierig, hat wenig „Forscherdrang“
  • hat eine undeutliche Aussprache, schlechtes Sprachverständnis, spricht nicht oder wenig

Bewährt hat sich die sensorische Integrationstherapie bei:

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Minimale cerebrale Dysfunktionen (diskrete Störungen der Fein- und Grobmotorik)
  • Dyspraxien (fehlende Bewegungsplanung)
  • Zerebralparesen
  • Muskeltonusstörungen
  • Koordinationsstörungen
  • Wahrnehmungsstörungen im vestibulären (Gleichgewicht), propriorezeptiven (Tiefensensibilität) oder im taktilen (Hautempfindung) Bereich
  • Lernstörungen
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Präventivmaßnahmen

  • Rückenschule für Kinder und Erwachsene
  • Seniorengymnastik "Fit im Alter"
  • Beckenbodengymnastik
  • Nordic - Walkingkurse

Die orthopädische Rückenschule ist ein Präventionsangebot das eine Hilfe zur Selbsthilfe
darstellt. Die Teilnehmer sollen ein gesundheitsbewusstes Verhalten kennen lernen und nach
und nach einüben, so dass sie ein gesünderes Lebens- und Bewegungsverhalten auf Dauer
in den Alltag und Beruf übernehmen können.
Zu den Kursinhalten gehören die Vermittlung von Theorie und Praxis d.h. die gesundheits-
fördernden Aspekte werden theoretisch vermittelt und die Inhalte praktisch eingeübt, so dass
eine Übertragbarkeit in den Alltag gewährleistet wird.

Die Ziele der orthopädischen Rückenschule sind:

  • Motivation zur Anwendung wirkungsvoller Alltagsstrategien
  • Hinführung zu rückenfreundlichem Verhalten
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Vermitteln von Übungen aus der funktionellen Gymnastik
  • Muskelkräftigung
  • Haltungsschulung
  • Entlastungshaltungen zur Schmerzreduktion
  • Entspannnungsverfahren

Für wen ist die orthopädische Rückenschule geeignet?

  • für Personen mit chronischen Wirbelsäulenbeschwerden
  • für Patienten mit manifestierten Wirbelsäulenerkrankungen z.B. Bandscheibenvorfall, Osteoporose, M.Scheuermann

Für das Präventionsangebot Orthopädische Rückenschule nach §20 Abs. 1 SGB V benötigen
Sie keine Verordnung von Ihrem Arzt. Ein Kostenzuschuss kann bei der zuständigen Kranken-
kasse beantragt werden (zwischen 80% - 100%).

 

In Deutschland leiden mehr als 4 Millionen Frauen und Männer an einer Blasenschwäche. Die
Ursache dafür ist die Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur. Mit der Beckenbodenschule für Frauen und Männer kann man diesen Problemen entgegensteuern.

Die Beckenbodenschule vermittelt Informationen über die Anatomie und über die Organfunktionen im Beckenbereich. Im Kurs werden Techniken erlernt, den Beckenboden zu spüren und die Muskeln aktiv anzuspannen. Man verbessert durch gezielte Körperarbeit die Kontrolle über Blase und Darm.
Es können verschiedene Möglichkeiten erlernt werden, den Beckenboden bewusst anzusteuern, zu aktivieren und sich im Alltag beckenbodenschonend zu bewegen.

Ziele der Beckenbodenschule:

  • durch den Erhalt der Beckenbodenfunktionen wird die Kontinenz von Blase und Darm gesichert.
  • Sensibilisierung für Überbelastungen des Beckenbodens in Folge „schlechter“ Gewohnheiten
  • Informationen über geeignete Sportarten und eine angemessene Freizeitgestaltung
  • Hilfestellung für den Alltag

Für wen ist die Beckenbodenschule?

  • Frauen und Männer,  die gezielt vorbeugen wollen
  • Frauen nach einer Geburt
  • Frauen und Männer mit dem Risikofaktor Bindegewebsschwäche
  • Frauen und Männer mit Blasen- und Darmschwäche, Belastungs- und/oder Dranginkontinenz sowie Organerkrankungen
  • Frauen und Männer, bei denen urologische, gynäkologische oder proktologische Operationen durchgeführt wurden

Für das Präventionsangebot Beckenbodenschule nach § 20 Abs. 1 SGB V benötigen Sie keine
Verordnung von Ihrem Arzt. Ein Kostenzuschuss kann bei der zuständigen Krankenkasse
beantragt werden (der Zuschuss liegt zwischen 80% -100%).

 

Das Ziel vom Nordic-Walking ist, die persönliche Bewegungsfreude zu wecken, die Gesundheit zu stärken und zu erhalten.

Zu den Kursinhalten gehören das Finden der adäquaten Ausrüstung, das Erlernen der richtigen
Technik und die persönliche Trainingssteuerung (Herzfrequenzmessung, Belastungsdosierung).

Die Wirkung ist:

  • Steigerung der individuellen Belastungs- und Ausdauertätigkeit
  • Stärkung des Herz-Kreislaufsystems
  • Durchblutungsförderung
  • Anregung des Stoffwechsels und des Fettstofffwechsels
  • Training und Stärkung von Muskeln zur Entlastung der Gelenke
  • Förderung der Gleichgewichts- und Koordinationsfähigkeit
  • Ausgleichstraining für Alltag und Beruf

Für wen ist Nordic Walking geeignet?

  • für gesundheitsbewusste Menschen
  • für Übergewichtige
  • für Personen mit Gelenkarthrosen oder Gelenkersatz
  • für Patienten mit Haltungs- und Rückenproblemen
  • für Menschen, die ein dosiertes Ausdauertraining zur Verbesserung der Herz-Kreislauf-Aktivität erlernen wollen

Für das Präventivangebot Gesundes Nordic Walking nach §20 Abs. 1 SGB V benötigen Sie
keine Verordnung von Ihrem Arzt. Ein Kostenzuschuss kann bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden (zwischen 80% und 100%).

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Alternative Therapien

  • Craniosacrale Osteopathie
  • Therapie nach Feldenkrais
  • Behandlung nach der Dorn-Methode
  • Fußreflexzonenmassage
  • Board-Training (Vibrationstraining)
  • Meditape
  • Touch for Health

Die craniosacrale Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsart. Sie basiert auf der
Grundlage, dass alle Teile des physischen Körpers, den Geist und die Seele miteinander
verbunden sind und in Wechselbeziehung zueinander stehen. Alle Zellen, Gewebe und Organe des Körpers arbeiten zusammen und sind als Einheit anzusehen, im gesunden wie auch im kranken Zustand. Abnorme strukturelle Veränderungen oder Störungen in der Funktion einzelner Gewebe, wie zum Beispiel den Knochengelenken, Muskeln, faszialen Strukturen oder Organen, können sich auf den gesamten Organismus auswirken.

Die craniosacrale Osteopathie ist eine sanfte manuelle Methode, mit der man Blockaden im
craniosacralen System lösen kann. Die Therapie befasst sich mit der Diagnose und den Veränderungen des Systems und basiert auf der Beweglichkeit und der Vitalität dieses Systems.
Zu dem craniosacralen System gehören: das Cranium (Schädel, das Sacrum (Kreuzbein), die Knochen und Bänder der Wirbelsäule sowie Hirn- und Rückenmarkshäute mit dem Liquor-
system von Gehirn und Rückenmark.

Bewährt hat sich die craniosacrale Osteopathie bei:

  • Streß und dessen Folgeerscheinungen
  • psychosomatische Krankheitsbilder
  • posttraumatische Belastungsstörungen
  • Störungen des zentralen Nervensystems wie z.B. M.Parkinson, Multiple Sklerose, Cere- bralparese,  Apoplex, Folgen von Schädelhirntraumen
  • Folgen von Unfällen und Stürzen
  • Schleudertrauma
  • Kopfschmerz, Migräne
  • Tinitus
  • Kiefergelenksbeschwerden
  • Rückenschmerzen, Schmerzen im Schultergelenk und anderen Gelenken
  • Muskelverspannungen
  • Krankheiten des rheumatischen Formenkreises
  • Blockaden in den Kopfgelenken, Wirbelsäule, Kreuzbein, Iliosakralgelenke

Kinder und Säuglinge reagieren leichter , schneller und intensiver auf die craniosacrale Osteopathie. Anwendungsbereiche der Craniosacralen Osteopathie bei Kindern sind:

  • Erkrankungen, Mobilitätseinschränkungen und Blockaden des Bewegungssystems (z.B. KISS-Syndrom, Skoliosen)
  • Begleitung kieferorthopädische Behandlungen
  • Koliken und Anpassungsprobleme bei Säuglingen
  • Ashma, obstruktive Bronchitis, Infektanfälligkeit,
  • Lernschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Sensorische Integrationsstörung
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Teilleistungsstörungen
  • Neurologische Erkrankungen, zum Beispiel Tetraplegie

 

Die Feldenkrais-Methode ist ein pädagogisches Konzept und keine Therapie. Lernen und Lehren - nicht Krankheit und Heilung -  stehen im Vordergrund. Sie möchte den Menschen befähigen, seine stereotypen Bewegungsmuster zu erkennen und zu durchbrechen um neue, schmerzfreie Bewegungsalternativen zu erlernen.

Dieses Erlernen beruht auf der genauen Wahrnehmung und bewussten Analyse der eigenen Bewegungsmuster, wodurch ein klares Bild des Körpers und seiner Störungen entsteht. Indem man sich der vielfältigen Zusammenhänge bewusst wird, die zwischen den Bewegungsabläufen
und psychischen Prozessen bestehen, wird erkennbar wie man sich selbst sieht und das Leben entsprechend diesem Selbstbild organisiert. Diese  Form des Lernens ist eine Selbsterfahrung, angelehnt an das sinnesfrohe und unvoreingenommene Lernen von Kleinkindern, bei der mit einfachen Bewegungen experimentiert wird. Durch die Anwendung des Feldenkrais-Konzepts können sämtliche Bewegungsabläufe, die man im Alltag benötigt, optimiert werden. Darüber hinaus werden Geist und Körper gleichzeitig angeregt und beweglich gemacht.

Man unterscheidet den Gruppenunterricht – Bewusstheit durch Bewegung - und den Einzel-
unterricht – Funktionale Integration. Beim Gruppenunterricht stehen Bewegungssequenzen im Vordergrund, die verbal angeleitet werden. Bei der nonverbalen Einzeltherapie werden Bewe-gungen am und im Körper mit den Händen des Lehrers hervorgerufen um neue harmonische Bewegungsabläufe zu erlernen.

Die  Ziele der Methode sind die

  • Verbesserung der Beweglichkeit, der Haltung und der Koordination,
  • Schmerzlinderung,
  • Stressabbau,
  • Leistungsoptimierung
  • Steigerung des emotionalen Wohlbefindens.

Bewährt hat sich die Methode:

  • bei der Rehabilitation von Verletzungen,
  • in der Behindertenarbeit,
  • bei chronischen und fehlhaltungsbedingten Schmerzen,
  • bei Entwicklungsverzögerungen bzw. -störungen.

 

Die Dorn- Methode ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode, mit der sich
Wirbel- und Gelenkblockaden rasch und dauerhaft beheben lassen.  Durch erlernte
Übungen kann eine weitere Einflussnahme teilweise durch den Betroffenen selbst
umgesetzt werden. In erster Linie lassen sich also Beschwerden der Bewegungs-
apparats erfolgreich behandeln, wie z.B. Beinlängendifferenz, Hüftverwringungen, Beckenschiefstände, Wirbelblockaden, subluxierte Gelenke, Skoliosen und Kreuz-
Darmbeingelenk-Blockaden (ISG).

Die Dorn-Therapie ist eine Methode, die nach eigenen Angaben behandlungsbedürftige
Beinlängendifferenzen korrigiert und Wirbel, die laut Dorns Lehre sich in einer falschen
Position befinden, ohne mechanischen Druck durch den Behandler einrichtet. Da aus
jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ-
und Gewebsbereich versorge, würden gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche
erzielt – z.B. liegt etwa im Bereich des 3. Brustwirbel die Versorgung der Atmungsorgane,
und eine Wirbelkorrektur kann eine gestörte Atemfunktion normalisieren.

 

Bei der Fußreflexzonenmassage geht man davon aus, dass die Körperorgane
und Körperbereiche auf bestimmten Arealen der Füße abgebildet sind. Die rechte
Hälfte des Körpers ist dabei auf dem rechten Fuß repräsentiert und die linke Hälfte
auf dem linken Fuß.
Massiert man den Fußbereich, der mit einem bestimmten Organ in Verbindung steht,
so soll dies eine positive Auswirkung auf jenes Organ haben, es wird durch die
Fußreflexzonenmassage angeregt und gesundheitsfördernd beeinflusst.
Ist die mit dem Organ zusammenhängende Fußstelle schmerzhaft, so deutet dies auf
eine Krankheit innerhalb der entsprechenden Körperstelle hin.

Die Reflexzonenbehandlung wirkt allgemein harmonisierend, entspannend und
beruhigend. Sie verbessert die Durchblutung und den Energiefluss im gesamten
Körper, was wiederum die Organfunktion generell stärkt und die Regeneration
der Organe fördert. Doch nicht nur die inneren Organe, auch die Knochen, Muskeln
und Gelenke profitieren in hohen Maße.
Die Fußreflexzonenmassage kann eingesetzt werden:

  • bei Abwehrschwäche und Stärkung des Immunsystems
  • bei Atembeschwerden
  • bei Bluthochdruck
  • bei Gelenkbeschwerden
  • bei Hauterkrankungen
  • bei Kopfschmerzen
  • bei Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden
  • bei Nervösität und Schlafstörungen
  • bei Schmerzzuständen
  • zur Aktivierung körpereigenen Selbstheilungskräfte
  • zur Begleittherapie bei schwerwiegenden Erkrankungen
  • zur Behandlung stressbedingter Beschwerden

 

Durch das Meditaping wird Einfluss auf das zirkulatorische System genommen.
Die Gesundheit und die Regeneration unseres Gewebes ist in einem hohen Maß von der
Durchblutung abhängig. Vor allem bei Verletzungen und Krankheiten ist die optimale
vaskuläre und lymphatische Versorgung wichtig, da gerade dann ein erhöhter Stoffwechsel-
bedarf zur Wiederherstellung und Gesundung führt.

Durch die Taping Methode erreicht man sowohl einen besseren Abtransport, als auch eine
vermehrte Bereitstellung von körpereigenen Heilungsstoffen. Durch das permanente Auftragen eines elastischen Bandes, das der Dehnbarkeit der Haut nachempfunden wurde, wird mit jeder Bewegung die Haut und die darunter liegenden Strukturen angehoben und es können Lymphe und Blut nachfließen. Mit jeder Anspannung werden Strukturen wieder ausgepresst und somit der Abfluss von Gewebewasser erhöht. Es kommt aber gleichzeitig zu einem schnelleren Anfluten von Gewebewasser, die Zirkulation wird enorm beschleunigt und somit der Heilungsprozess deutlich verkürzt.

Medi-Taping ist anzuwenden bei:

  • Rückenschmerzen z.B. WS-Syndrom, Diskusprolaps, Atlas-und ISG-Blockaden, KISS-Syndrom, Lumboischialgien, Osteoporoseschmerzen
  • Gelenkschmerzen z.. Tennniselllbogen, Golferarm, Hüftgelenksschmerzen, Knie-schmerzen,Gelenkdistorsionen, Athroseschmerzen, akute/chronische Schulterschmerzen
  • Kopfschmerzen z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz, Trigeminusneuralgie, muskulärer Tinitus, NNH-Entzündungen, Schwindelzustände
  • Muskuläre Schmerzsyndrome z.. Muskelverkrampfungen, Muskelfaserriss, Fersensporn, Rheumatische Erkrankungen, Folgen des Apoplex und MS, Morbus Sudeck
  • Neuropatische Schmerzen z.B. Polyneuropathie, Restless legs, Nervenverletzungen
  • Viscerale Schmerzsyndrome z.B. Obstipation, Prostatitis, Dreimonatskoliken, Harninkontinenz, Lymphödem, Thrombophlebitiden, chronische Lymphstauung

 

Touch for Health ist die bewährteste und am weitesten verbreiteste Methode
der Angewandten Kinesiologie.
Aus ihr haben sich andere Richtungen entwickelt.

Durch Muskeltests werden Blockaden und Ungleichgewichte auf der
physischen, emotionalen und geistigen Ebene aufgespürt. Durch erneutes
Testen werden Korrekturmöglichkeiten wie Berühren der neurolymphatischen
und neurovasculären Reflexpunkte, Ausstreichen der Meridiane, Verbinden
von Akkupunkturpunkten, bestimmte Körperbewegungen oder Nahrungs-
ansätze herausgefunden und durchgeführt.
So werden Selbstheilungskräfte angeregt und ein hohes energetisches
Niveau erreicht. Die Eigenwahrnehmungund die Wahrnehmung der Umwelt
wird gesteigert.

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